Der Salzburger Bruno Weinmeister wurde 1972 in eine musikbegeisterte Familie geboren. Er lernte schon früh die Instrumente Cello und Klavier und wählte später wie auch seine drei Geschwister die Musikerlaufbahn. 
Er studierte Cello bei Heinrich Schiff am Mozarteum Salzburg und bei Wolfgang Boettcher in Berlin, Dirigieren an der Musikhochschule Hannover bei Eiji Oue. Noch während der Studienzeit an der HdK Berlin wurde ihm die Stelle eines ersten Konzertmeisters der Violoncelli bei der Staatskapelle Dresden angeboten. Er folgte der Einladung und blieb dem 
Orchester über mehrere Jahre verbunden. 
Parallel zum Orchester begann er eine erfolgreiche Karriere als Solist und Kammermusiker, die inzwischen international viel Beachtung findet. Wichtige Stationen aus jüngerer Zeit sind Haydns C-Dur Cellokonzert mit den Wiener Virtuosen, Richard Strauss‘ Don Quichote mit dem Orchester des Teatro communale in Bologna, Schostakowitsch Cellokonzert mit dem National Orchester Athen im Megaron Athen sowie der Staatsphilharmonie Rheinland Pfalz (Festspielhaus Salzburg), Elgar Cellokonzert mit der Südwestdeutschen Philharmonie, Lutoslawski Cellokonzert mit den Orchestern von Frankfurt/Oder und Bremerhaven, Brahms Doppelkonzert mit dem Brucknerorchester Linz und dem Wiener Kammerorchester (Wiener Konzerthaus). Er spielte in fast allen bedeutenden Musikzentren Europas, wie z.B. als Solist des NDR Sinfonieorchester Hamburgs in der großen Musikhalle Hamburg, dem DSO in der Philharmonie Berlin, dem RSO Wien im Wiener Musikverein und Wiener Konzerthaus, in Lyon, Turin, Kopenhagen, Zürich, Glasgow, und arbeitete mit Dirigenten wie Oku Kamu, Heinrich Schiff, Heinz Holliger, Julius Rudel, Leopold Hager, Theodor Guschlbauer, Hans Graf, Sebastian Weigle, Christian Zacharias, Christian Arming u.v.a. Zusammen mit dem RSO Stuttgart und Heinrich Schiff nahm er für Arte Nova das Cellokonzert von Lutoslawski auf und ebenfalls unter der Leitung von Heinrich Schiff das Doppelkonzert von Brahms mit dem Musikkollegium Winterthur. Zusammen mit Christian Arming und der Philharmonie Ostrava nahm er Schuberts Arpeggionesonate in einer Fassung von H. Klug auf. Es existieren zahlreiche Rundfunkmitschnitte und Produktionen von seinen Auftritten. 
Als Kammermusikpartner spielte er mit Heinz Holliger, Emanuel Pahud, Renaud Capucon, Patricia Kopatchinskaja, Leif Ove Andsnes, Alexander Lonquich, Barbara Bonney, Paul Meyer, Michel Dalberto, Jörg Widmann, Benjamin Schmid, Gerard Caussé, Alexander Rabinowitsch, Stefan Vladar, Jan Gottlieb Jiracek u.v.a. Er war zu Gast beim Festival von Gidon Kremer in Lockenhaus, beim Schleswig-Holstein Musikfestival, beim Rheingau Musikfestival, bei den Berliner und Wiener Festwochen, beim Kissinger Sommer, der Schubertiade Hohenems, dem Brucknerfest Linz, dem Bel-Air Festival Chambery u.v.a. 
Er spielt auf einem Cello von Domenico Montagnana. 

Bruno Weinmeister ist Assistent von Claudio Abbado beim Lucerne Festival Orchester und hat ihn in gleiche Funktion zu den Berliner Philharmonikern, dem Orchetra Mozart und dem Mahler Chamber Orchestra begleitet. Bei den Bayreuther Festspielen 2005 war er musikalischer Assistent für Richard Wagners Tristan und Isolde in der Neuproduktion mit Eiji Oue und Christoph Marthaler. Er dirigierte Zauberflöte an der Volksoper Wien, leitete u.a. das Wiener Kammerorchester, das Sinfonieorchester Basel, die Düsseldorfer Symphoniker, das Sinfonieorchester Hannover, die Philharmonie Südwestfalen, das Armenische Kammerorchester, das Radio Sinfonieorchester Bratislava und das RIAS Jugendorchester Berlin. In nächster Zeit wird er mit dem Orchestre de chambre de Lausanne arbeiten, das Niederösterreichische Tonkünstlerorchester dirigieren und am Pult der Polska Filharmonia Bałtycka stehen.
BRUNO    WEINMEISTER
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